Achte auf Funktionen wie Kalibrierung, Messreihen, Zeitstempel und Notizen. Eine App, die Durchschnittswerte bildet, reduziert Ausreißer durch kurzzeitige Wolken. Offline-Betrieb hilft auf dem Balkon oder im Treppenhaus. Export als CSV vereinfacht spätere Auswertungen. Lies Bewertungen, ob die App den Front- oder Umgebungslichtsensor nutzt und wie sensibel auf Winkelfehler reagiert. Stabilität, klare Skalen und nachvollziehbare Angaben sind wichtiger als bunte Spielereien.
Idealerweise vergleichst du einmalig mit einem geliehenen Luxmeter, um die App zu justieren. Geht das nicht, arbeite bewusst relativ: Wähle einen Referenzplatz, messe dort oft, und gleiche Räume dagegen ab. Konstante Messhöhe, identischer Auflagewinkel und ein wiederkehrender Zeitplan wirken wie eine alltagsfreundliche Kalibrierung. So gewinnst Vertrauen in Trends, auch wenn absolute Werte leicht abweichen, und kannst Veränderungen sicher beurteilen.
Schütze den Sensor vor Abschattung durch Finger, Hüllen und Pflanzenblätter. Halte stets denselben Abstand zum Fenster, richte den Sensor gleich aus, und vermeide direkte Spiegelungen, die Luxwerte in die Höhe treiben. Notiere besondere Umstände wie geöffnete Vorhänge oder eingeschaltete Deckenlampen. Miss nicht unmittelbar nach dem Aufziehen der Jalousie, sondern gib dem Raum eine Minute, um sich einzupendeln. Wiederholungen sind dein sicherstes Korrektiv gegen Ausreißer.
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